Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 001 - 039
Klassifikation S2k

Sedierung und Analgosedierung für diagnostische und interventionelle Prozeduren bei Kindern

Anmeldedatum:

30.08.2016

Geplante Fertigstellung:

31.12.2017

Gründe für die Themenwahl:

Die Anzahl von (Analgo-)Sedierungen für diagnostische Zwecke oder schmerzhafte kleinere Eingriffe bei Kindern außerhalb des Operationssaals nimmt kontinuierlich zu. (Analgo-)Sedierungen ermöglichen den pädiatrischen Patienten eine schmerz- und stressfreie Behandlung. Nur eine präventive und suffiziente Analgesie kann negative Folgen einer schmerzhaften Behandlung wie eine Traumatisierung der Patienten und eine Chronifizierung von Schmerzen verhindern. Zudem werden durch eine ausreichende (Analgo-)Sedierung die Bedingungen für den Untersucher optimiert, sodass Diagnostik und Eingriffe schneller und qualitativ besser durchgeführt werden können.

Aufgrund der zunehmenden Anzahl von (Analgo-)Sedierungen bei Kindern werden diese oft nicht allein durch Anästhesisten erbracht. (Analgo-)Sedierungen können jedoch, genau wie eine Allgemeinanästhesie („Vollnarkose“), zu potentiell schweren und lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Deshalb müssen, unabhängig von der durchführenden Fachdisziplin, definierte Sicherheitsstandards eingehalten werden.

In dieser Leitlinie sollen daher im interdisziplinären Konsens entsprechende Sicherheitsstandards festgelegt und Empfehlungen zur Durchführung von (Analgo-)Sedierungen gegeben werden.In dieser Leitlinie sollen daher im interdisziplinären Konsens entsprechende Sicherheitsstandards festgelegt und Empfehlungen zur Durchführung von (Analgo-)Sedierungen gegeben werden.

Zielorientierung der Leitlinie:

Bisher gibt es sowohl in der nationalen als auch in der internationalen Literatur lediglich von einzelnen Fachgesellschaften und/oder für spezifische Prozeduren herausgegebene Empfehlungen zur Durchführung von (Analgo-)Sedierungen und dabei einzuhaltende Sicherheitsstandards. Mit dieser Leitlinie soll erstmals eine interdisziplinäre, im Expertenkonsens festgelegte Empfehlung zur Durchführung von (Analgo-)Sedierungen bei Kindern für diagnostische und interventionelle Prozeduren formuliert werden.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. med. Katharina Röher

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)Visitenkarte

Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI)Visitenkarte

Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)Visitenkarte

Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)Visitenkarte

Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP)Visitenkarte

Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR)Visitenkarte

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für KinderzahnheilkundeVisitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Aktionskomitee Kind im Krankenhaus e. V.

Leitliniensekretariat:

Dr. med. Katharina Röher

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
20246 Hamburg

Tel.: 040 / 7410-52415

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Koordination:

Dr. med. Karin Becke

Cnopf´sche Kinderklinik/Klinik Hallerwiese Nürnberg

Adressaten:

Alle Fachdisziplinen, die pädiatrische Patienten versorgen 

Versorgungssektor:

 Anästhesiologie/Kinderanästhesie, Pädiatrie und andere akutmedizinische Bereiche mit pädiatrischen Patienten 

Patientenzielgruppe:

Kinder, die eine prozedurale Sedierung oder Analgosedierung benötigen 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Konsensusfindung mittels Delphi-Verfahren