Kurzer Abriss der Geschichte der AWMF

1962:
Im November trafen sich auf Anregung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie Vertreter von 16 wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt/Main und gründeten die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) als nicht eingetragenen Verein. Heute sind in der AWMF über 150 wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaften vertreten, die sich im Rahmen der AWMF mit der gesamten Palette wissenschafts- und forschungspolitischer Fragen im Bereich der Medizin beschäftigen.

1975:
Zur Zeit der Gründung befasste sich die AWMF vor allem mit der fachärztlichen Weiterbildung und der Einführung einer Facharztprüfung. Doch bereits nach kurzer Zeit war der Aufgabenbereich weiter angewachsen. Im Mai 1975 beschloss die Delegiertenkonferenz der AWMF, Aufgaben und Ziele der Organisation so zu definieren:

„Die AWMF ist eine freiwillige Vereinigung der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften, der sich der weitaus größte Teil dieser Gesellschaften angeschlossen hat. Sie sieht ihr Wirkungsfeld im Bereich der Wissenschaftspolitik, soweit die Medizin betroffen ist, und hat keine Ziele auf berufspolitischem Gebiet. Sie verfolgt und fördert die wissenschaftliche Entwicklung der Medizin einschließlich der Zusammenhänge mit der ärztlichen Praxis.
Sie sieht es daher auch als ihre vordringliche Aufgabe an, ist allen wissenschaftlichen Fragen der Forschung, der Ausbildung, der Weiterbildung und Fortbildung gemeinsam mit anderen zuständigen Institutionen eng zusammen zu arbeiten.
Sie regt ihre Mitgliedsgesellschaften zur gemeinsamen Bearbeitung wichtiger interdisziplinärer Fragestellungen von medizinischer und gesundheitspolitischer Bedeutung an.
Die AWMF wird sich bei gegebenen Anlässen mit Verlautbarungen an die Öffentlichkeit wenden und bei der Vorbereitung wissenschafts- und gesundheitspolitischer Entscheidungen in Abstimmung mit den Standesorganisationen die Verbindung zu politischen Instanzen aufnehmen.
Die AWMF verfolgt ständig alle Vorgänge und Entwicklungen, die die wissenschaftlichen Leistungen der Medizin fördern oder beeinträchtigen, und wird hierzu gegebenenfalls Stellung nehmen. Sie sieht weiterhin ihre Aufgabe ist der gegenseitigen Information, Koordination und gemeinsamen Aktion der zusammengeschlossenen Fachgesellschaften.“


Ebenfalls im Jahr 1975 gründeten der damalige AWMF-Präsident, Prof. Dr. Hans Kuhlendahl (Düsseldorf), gemeinsam mit dem Chirurgen Prof. Dr. Gert Carstensen (Mülheim/Ruhr) und dem Medizinrechtler Prof. Dr. Hans-Ludwig Schreiber (Göttingen) den Arbeitskreis „Ärzte und Juristen“ der AWMF, der seither zweimal jährlich medico-legale Fragen aufgreift und interdisziplinär und interprofessionell diskutiert.

1977:
Die AWMF schlug in einer Resolution zur Ärztlichen Ausbildungsordnung vor, eine zweijährige Pflichtweiterbildung für Ärzte nach Absolvierung des Staatsexamens einzuführen - als „Arzt im Praktikum“ wurde diese Anregung 1988 realisiert.

1978:
Im April verabschiedete die Delegiertenkonferenz eine neue Grundsatzerklärung, in der es heißt:

„Die AWMF berät über grundsätzliche und fachübergreifende Angelegenheiten und Aufgaben, erarbeitet Empfehlungen und Resolutionen und vertritt diese gegenüber den damit befassten Institutionen, insbesondere auch im politischen Raum. Neben den - angesichts der zunehmenden Spezialisierung immer dringenderen - Aufgaben der inneren Zusammenarbeit, will sie damit die Interessen der medizinischen Wissenschaft verstärkt nach außen zier Geltung bringen.
Die AWMF wird durch direkten Auftrag der Mitgliedsgesellschaften oder durch deren Delegierte tätig. Greift die AWMF einschlägige Probleme in eigener Initiative auf, so sucht sie Übereinstimmung mit den Mitgliedsgesellschaften.“


1982:
Intensiv hat sich die AWMF immer wieder mit der Lage der wissenschaftlichen medizinischen Bibliotheken in der Bundesrepublik auseinandergesetzt und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen. Im Juni veröffentlichte die AWMF ihr Memorandum über notwendige „Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Medizinischen Bibliotheken“.

1985:

Die AWMF richtete in Düsseldorf als „Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften“ zum ersten Mal ein ständiges Büro ein, aus dem sich in den folgenden Jahren die AWMF-Geschäftsstelle entwickelt hat.

1987:
Die AWMF erarbeitete ein umfangreiches Memorandum unter dem Titel „Vordringliche Aufgaben der medizinischen Fachdisziplinen in Praxis, Klinik und Forschung unter besonderer Berücksichtigung der Veränderung der Altersstruktur und ihrer gesundheitlichen Folgen“, das große Beachtung fand und eine der Grundlagen für die 1988 beginnende dritte Periode des Regierungsprogramms "Forschung und Entwicklung im Dienste der Gesundheit" bildete.

Die Fachgesellschaften haben in diesem Buch einerseits dargelegt, welche inhaltlichen Fragestellungen die ärztliche Tätigkeit in ihrem Bereich bestimmen, welche Veränderungen - durch die Änderung der demographischen Struktur der Bevölkerung, durch einen Wandel des Krankheitspanoramas und durch Fortschritte der wissenschaftlichen Medizin - in Diagnose und Therapie zu verzeichnen sind. Auf der anderen Seite bildete das Buch einen Spiegel der medizinischen Forschung in der Bundesrepublik, in dem die einzelnen Fächer ihre gegenwärtigen und zukünftigen Forschungsschwerpunkte genannt haben.

1988:
Ein wichtiges Thema der AWMF war die Entwicklung der Arztzahlen in der Bundesrepublik: Ab etwa Ende der 1970er Jahre überstieg die Zahl der neu Approbierten den jährlichen Bedarf an Ärztinnen und Ärzten. Eine Kommission der AWMF befasste sich daraufhin mit der Frage "Neue Berufsfelder für Ärzte". Daraus entstand 1988 die Schrift „Neue und ausbaufähige ärztliche Tätigkeitsfelder“, in der eine Reihe von Tätigkeitsfeldern aufgezeigt werden konnten, in denen approbierte Ärztinnen und Ärzte tätig werden könnten. Die AWMF wies darin erneut und nachdrücklich darauf hin, dass eine Reduzierung der Zulassungszahlen (orientiert an den verfügbaren Ausbildungsplätzen im klinischen Studienabschnitt) erforderlich ist - insbesondere als Voraussetzung für eine Verbesserung der Ausbildungsqualität.

1990:

Das Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT), später Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), hat das Angebot der AWMF angenommen, sich bei der konkreten Ausgestaltung des Regierungsprogramms "Forschung und Entwicklung im Dienste der Gesundheit" durch die Sachverständigen der Fachgesellschaften beraten zu lassen. Die AWMF nimmt sich langfristig besonders den interdisziplinär zu bearbeitenden Themen an. Anfang des Jahres 1990 erschien unter dem Titel „Forschungsdefizite und förderungswürdige Forschungsansätze in der Medizin“ eine Zusammenstellung der wichtigsten, von den AWMF-Fachgesellschaften genannten Forschungsthemen.

1995:
Der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen bat die AWMF in Vorbereitung für sein Sondergutachten (publiziert 1995), die Entwicklung von Standards, Richtlinien, Leitlinien und Empfehlungen der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften voranzutreiben und zu koordinieren. Als erste Zusammenschau publizierte die AWMF im Januar 1995 als Ergebnis einer Umfrage bei ihren Mitgliedsgesellschaften das Memorandum „Prävention, Standards und zukünftige Entwicklungen in den medizinischen Spezialgebieten“.
Die Fachgesellschaften in der AWMF haben die Anregungen des Sachverständigenrats aus dessen Sondergutachten angenommen und begannen, Leitlinien zu entwickeln. Bei der 1. Leitlinienkonferenz der AWMF im Oktober 1995 in Hamburg wurde beschlossen, die Leitlinien auch elektronisch über die seit Mitte dieses Jahres betriebene Website der AWMF zu publizieren.

1996:
Ab Februar publizierte die AWMF die ersten elektronischen Versionen der Leitlinien ihrer Mitgliedsgesellschaften im WWW. Damit wurde aus der einfachen Homepage das Internet-Informationssystem „AWMF online“, das alle Informationen über die AWMF, ihre Aktivitäten und Publikationen und die Leitlinien der Fachgesellschaften öffentlich präsentiert.

2001:
Die AWMF beschloss, den seit 1986 bestehenden „Deutschsprachigen Arbeitskreis für Krankenhaushygiene“ als AWMF-Arbeitskreis zu übernehmen, der heute als Arbeitskreis „Krankenhaus- und Praxishygiene“ der AWMF geführt wird. Der Arbeitskreis erarbeitet  interdisziplinär und unter Beteiligung aller relevanten Berufsgruppen Empfehlungen zu relevanten hygienischen Fragen in Klinik und Praxis.

2002:
Die AWMF schloss mit dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) einen Kooperationsvertrag zur Einrichtung eines elektronischen Publikationsportals „German Medical Science“ und übernahm selbst die Herausgabe eines interdisziplinären wissenschaftlichen Journals unter dem Titel „GMS German Medical Science - an Interdisciplinary Journal“. Derzeit werden im Portal 14 Zeitschriften und regelmäßig die abstracts von wissenschaftlichen Kongressen publiziert.

Zusammen mit anderen nationalen Leitlinien-Organisationen gründete die AWMF im November das Guidelines International Network G-I-N.

2003:
Das wissenschaftliche Journal der AWMF „GMS German Medical Science - an Interdisciplinary Journal“ ging mit den ersten Artikeln online. Mittlerweile ist das Journal in MEDLINE, Embase und anderen internationalen Nachweissystemen gelistet und als Volltext auch in PubMed Central integriert.

2006:
Die AWMF beschloss bei ihrer Delegiertenkonferenz im Mai eine Neufassung der Satzung mit dem Ziel, zukünftig ein eingetragener Verein (e.V.) mit Sitz in Frankfurt am Main zu sein. Die endgültige Eintragung ins Frankfurter Vereinsregister ist am 23. Juli 2007 erfolgt.

 

2012:
Zum 50jährigen Bestehen der AWMF erscheint die Broschüre "50 Jahre AWMF - Aufgaben, Ziele und Aktivitäten: Seit 1962 im Dienst der wissenschaftlichen Medizin".

 

Alle Resolutionen, Entschließungen und Memoranden:


Die AWMF hat in den fast 50 Jahren ihres Bestehens folgende Resolutionen, Entschließungen, Stellungnahmen und Memoranden verabschiedet und den zuständigen Stellen zugeleitet. Die Resolutionen und Stellungnahmen sind hier chronologisch aufgeführt, ab 1995 ist der Wortlaut im Volltext abrufbar.

1972:    Zur neuen Approbationsordnung
1972:    Zum Programm für die Reform der Hochschulmedizin des Ministers für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
1976:    Zum Diskussionsentwurf eines längerfristigen Rahmenprogramms Forschung und Technologie im Dienste der Gesundheit
1977:    Zu Fragen des ärztlichen Berufsgeheimnisses (AK "Ärzte und Juristen")
1977:    Zur Korrektur der Prüfungsordnung für das Medizinische Staatsexamen
1977:    Zum Internatsjahr im 3. klinischen Studienabschnitt
1977:    Belastbarkeit der Patienten im Studentenunterricht
1977:    Zur Ausbildungsordnung für Ärzte
1978:    Zur nichtärztlichen Psychotherapie
1978:    Zur Ausbildungsordnung für Ärzte
1979:    Qualitätssicherung ärztlicher Arbeit
1979:    Zum Programm der Bundesregierung "Förderung von Forschung und Entwicklung im Dienste der Gesundheit"
1979:    Zur Situation an den medizinischen Ausbildungsstätten
1979:    Einsichtsrecht in ärztliche Krankenunterlagen (AK "Ärzte u. Juristen")
1980:    Kommissionsbericht "Sektionsrecht"
1981:    Zur Lage der wissenschaftlichen medizinischen Bibliotheken
1981:    Zum Positionspapier des BMJFG zu Fragen der ärztlichen Ausbildung
1982:    Zur Entwicklung des Krankenstandes und der Zahl der Behinderten
1982:    Zum Ausbau der Epidemiologie und zur Nachwuchsförderung für Epidemiologen
1982:    Zur Lage der wissenschaftlichen medizinischen Bibliotheken
1982:    Datenschutz und Medizinische Forschung
1982:    Memorandum „Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Medizinischen Bibliotheken“
1984:    Gemeinsames Thesenpapier von AWMF und Wiss. Beirat der BÄK zum Schwerbehindertengesetz
1986:    Datenschutz und Medizinische Forschung
1986:    Zum Alternativ-Entwurf eines Gesetzes über "Sterbehilfe"
1987:    Memorandum "Vordringliche Aufgaben der medizinischen Fachdisziplinen in Praxis, Klinik und Forschung unter besonderer Berücksichtigung der Veränderung der Altersstruktur und ihrer gesundheitlichen Folgen"
1987:    Zur Ärztlichen Ausbildung
1988:    Zum "Gesundheits-Reform-Gesetz"
1988:    Zum Ausbau der Epidemiologie und zur Nachwuchsförderung für Epidemiologen
1988:    Memorandum "Neue und ausbaufähige ärztliche Tätigkeitsfelder"
1989:    Zur Umsetzung der EG-Richtlinie "Allgemeinmedizin"
1989:    Zum Gutachten des Sachverständigenrats für die Konzertierte Aktion
1990:    Memorandum "Forschungsdefizite und förderungswürdige Forschungsansätze in der Medizin"
1990:    Zum Ausbau der Zentralbibliothek der Medizin
1991:    Zur personellen Erneuerung an der Medizinischen Fakultäten der Neuen Bundesländer
1992:    Zur Verankerung des Tierschutzes als Staatsziel
1992:    Zur Forschungsbehinderung durch das Gentechnik-Gesetz
1992:    Zur Forschungsförderung durch das BMFT
1992:    Zur Förderung der AIDS-Forschung
1994:    Resolution zur Klassifikation im Gesundheitswesen
1995:    Zu den Überlegungen zur Neugestaltung von Struktur und Finanzierung der Hochschulmedizin der Arbeitsgruppe Hochschulmedizin und des Hochschulausschusses der Kultusministerkonferenz
1995:    Zum „Medizinischen Forschungsgeheimnis“
1995:    Memorandum „Prävention, Standards und zukünftige Entwicklungen in den medizinischen Spezialgebieten“
1996:    Resolution zur Ärztlichen Ausbildung, zur Neufassung der Bundesärzteordnung und der Approbationsordnung für Ärzte
1996:    Resolution zur Neufassung der Ärztlichen Approbationsordnung
1996:    Resolution zur Resistenzgefahr durch Antibiotika als Futtermittelzusatzstoffe
1997:    Resolution zur Änderung des SGB V
1997:    Zum 2. GKV-Neuordnungsgesetz: Wissenschaftlich fundierte Medizin sichern
1997:    Resolution zum "Impact-Faktor"
1998:    Resolution zur Approbationsordnung für Ärzte
1998:    Resolution zur Förderung der Allgemeinmedizin
1998:    Zur Fahrerlaubnisverordnung
1998:    Zum Datenschutzgesetz/Medizinischen Forschungsgeheimnis
1999:    Zur GKV-Gesundheitsreform 2000
2000:    Zur Patentierung von DNA-Sequenzen aus Genomprojekten
2000:    Vorschlag zur rechtlichen Absicherung der Drittmittelfinanzierung wissenschaftlicher Forschung
2000:    Gemeinsamer Standpunkt zur strafrechtlichen Bewertung der Zusammenarbeit zwischen Industrie, medizinischen Einrichtungen und deren Mitarbeitern
2000:    Resolution zu hygienischen Anforderungen in Klinik und Praxis
2001:    Zur geplanten Dienstrechtsreform, insbesondere zur Frage der Einführung einer sog. Juniorprofessur
2001:    Zur „Positivliste“
2001:    Zur Situation des wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchses
2001:    Zur rechtlichen Sicherung der Klinischen Forschung
2002:    Zu Fragen der ärztlichen Fortbildung
2002:    Zur geplanten Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz
2002:    AWMF & BÄK: Gemeinsame Stellungnahme zur Version 0.9 des G-DRG-Fallpauschalen-Katalogs des Optionsmodells 2003
2002:    Resolutionen zur Weiterbildungsordnung und zum Weiterbildungsausschuss
2002:    Resolution zum Arzt im Praktikum (AiP)
2003:    Zum Ergebnis der Beratungen der Europäischen Kommission zur Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen
2003:    Zur Umsetzung des "Eckpunktepapiers" der Bundestagsfraktionen von SPD, CDU/CSU und Bündnis 90/Die Grünen zur Gesundheitsreform
2004:    Zum Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände
2005:    Wissenschaftlichen Nachwuchs in der Medizin fördern
2005:   Zu den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) an den Medizinischen Fakultäten in
2005:    Thesen der AWMF zu Aufgaben von Universitätskliniken
2005:    Zur Verfahrensordnung des Gemeinsamen Bundesausschusses
2005:    Zu den Auswirkungen des neuen AMG auf die nichtindustrielle wissenschaftliche klinische Forschung
2005:    Zum BSG-Urteil vom 22. Juli 2004 zur Finanzierung der klinischen Forschung an Kliniken
2006:    Zum überarbeiteten Kapitel "2.1 Nutzenbewertung in der Medizin" des Methodenpapiers Version 2 des IQWiG vom 28. 9. 06  
2006:    Zum Kapitel "2.6 Leitlinien und Disease Management Programme" des Methodenpapiers des IQWiG Version 2
2006:    AWMF & DFG: Gemeinsame Empfehlungen für die Durchführung nicht-kommerzieller Studien an Universitätskliniken
2006:    Zur zukünftigen Investitionssituation der deutschen Hochschulkliniken nach Auslaufen der Gemeinschaftsaufgabe des HBFG-Verfahrens
2007:    Vorschläge der AWMF zur Verbesserung des IQWiG-Verfahrens zur Berichterstellung
2007:    Offener Brief: Die universitäre Medizin zwischen Exzellenzinitiative und "Brain Drain"
2007:    Resolution zum Urheberrecht
2008:    Einrichtung von wissenschaftlich-medizinischen Kooperationszentren des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
2008:    Förderung der wissenschaftlichen Medizin schon in der studentischen
2008:    Ausübung der Heilkunde muss in ärztlicher Hand und Verantwortung bleiben
2009:    Resolution der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin: "Qualität des Medizinstudiums erhalten - aber nicht durch Bachelor/Master"
2009:    Zum "Entwurf einer Methodik für die Bewertung von Verhältnissen zwischen Nutzen und Kosten im System der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung - Version 2.0" des IQWiG
2010:    Zum Umgang mit Interessenkonflikten bei Fachgesellschaften
2010:    Zum Methodenpapier des AQUA-Instituts für die "Wissenschaftliche Entwicklung von Instrumenten und Indikatoren im Rahmen der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung im Gesundheitswesen“
2011:   Zum AQUA-Vorbericht "Konzept zur Sicherung der Dokumentationsqualität"
2011:   Zum Referentenentwurf eines "Krankenhaushygienegesetzes"
2011:   Zum Entwurf des Methodenpapiers Version 4 des IQWiG
2011:   Stellungnahme Hochschulambulanzen: heutiger Stand und zukünftige Perspektiven
2012:   Zum Vorschlag der EU-Kommission zur Änderung der Richtlinie 2005/36/EG
2012:   Zum Referentenentwurf eines Patientenrechtegesetzes
2012:   Zum vVorschlag eines Pflichttertial Allgemeinmedizin im PJ
2012:   Zur Bundestags-Drucksache 17/3685 "Korruption im Gesundheitswesen wirksam bekämpfen"
2012:   Zu Normierungsvorhaben im Europäischen Komitee für Normung (CEN) und im Deutschen Institut für Normung (DIN)
2012:   Zum Entwurf „Allgemeine Methoden im Rahmen der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung im Gesundheitswesen nach § 137a SGB V“
2012:   Zum Referentenentwurf des BMG "Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung von Empfehlungen des Nationalen Krebsplans (Krebsplan-Umsetzungsgesetz)"
2012:   Zum Richtlinienentwurf der Gendiagnostik-Kommission (GEKO) für die Anforderungen an die Durchführung genetischer Reihenuntersuchungen
2012:   Zum "Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitäts­siche­rung durch klinische Krebsregister"
2013:   Zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Förderung der Prävention
2013:   Zum Entwurf des IQWiG–Methodenpapiers: “Aktualisierung einiger Abschnitte der Allgemeinen Methoden Version 4.0 sowie neue Abschnitte zur Erstellung der Allgemeinen Methoden Version 4.1“
2013:   Resolution der Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin: "Privatisierung der Hochschulmedizin gescheitert - Hochschulmedizin muss Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge sein und bleiben"
2013:   Zum Beschlussentwurf über die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Zusammenführung der Anforderungen an strukturierte Behandlungsprogramme nach § 137f Abs. 2 SGB V
2013:   Resolution zur Anerkennung von Leitlinienarbeit als wissenschaftliche Forschungsleistung
2014:   Zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der Gesetzlichen Krankenversicherung
2014:   Zum DART(Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie)-Entwurf des BMG
2014:   Zum Referentenentwurf des BMG zur "Verordnung zur Erhebung von Gebühren und Ausgaben für die Bereitstellung von Daten nach den Regeln der Datentransparenzverordnung (DaTraGebV)"

Die Präsidien


Nach Gründung der AWMF im Jahre 1962 wurde die Organisation von einem Vorstand geleitet. Nach der ab 1981 gültigen Satzung leitet ein Präsidium die Arbeit der AWMF. Dem Vorstand bzw. Präsidium gehörten bisher an:

1. Vorsitzender:

    Prof. H. Junghanns    1962 - 1969
    Prof. H. Mittelmeier    1969 - 1973
    Prof. H. Kuhlendahl    1973 - 1981

Präsidenten ab 1981:

    Prof. H. Kuhlendahl    1981 - 1985
    Prof. K.-H. Vosteen    1985 - 1991
    Prof. H. Reinauer    1991 - 2000
    Prof. A. Encke    2000 - 2009
    Prof. K. H. Rahn    seit 2009

2. Vorsitzender:

    Prof. O. E. Riecker    1966 - 1969
    Prof. R. Ch. Behrend    1969 - 1981

stv. Präsidenten ab 1981:

    Prof. K.-H.Vosteen    1981 - 1985
    Prof. R. Ch. Behrend    1981 - 1986
    Prof. H. Reinauer    1985 - 1991
    Prof. F. Heuck    1986 - 1990
    Prof. H. Usadel    1990 - 1999
    Prof. P. Satter    1991 - 1994
    Prof. W. Hartel    1994 - 2000
    Prof. P. v. Wichert    1999 - 2009
    Prof. W. Gaebel    seit 2000
    Prof. W. Wagner    seit 2009

Past-Präsidenten:

    Prof. H. Reinauer    2000 - 2009
    Prof. A. Encke    seit 2009

Schriftführer:

    Prof. H. Singer    1966 - 1975
    Prof. K.-H. Vosteen    1975 - 1978
    Prof. K. Rosenbauer    1978 - 1999
    Prof. J. v. Troschke    1999 - 2006

Schatzmeister:

    Dr. A. von Essen    1963 - 1971
    Dr. K.-H. Stürner    1971 - 1979
    Prof. K.-F. Schlegel    1979 - 1996
    Prof. W. Bock    1996 - 2008
    Prof. H. C. Korting    2008 - 2012
    Prof. Selbmann ab 2012

Weitere Präsidiumsmitglieder:

    Prof. E. Brähler    2006 - 2009
    Prof. R. Engenhart-Cabillic    2006 - 2012
    Prof. Ch. Herrmann-Lingen   seit 2012
    Prof. H. C. Korting    2006 - 2008
    Prof. H.-D. Saeger    seit 2009
    Prof. H.-K. Selbmann    2006 - 2012
    Prof. C. Spies    seit 2009
    Prof. R.-D.Treede    seit 2006
    Prof. W. Wagner    2006 - 2009
    Dr. A. Wienke    seit 2009

Ehrenvorsitzende bzw. Ehrenpräsidenten:

    Prof. H. Junghanns (†)
    Prof. H. Kuhlendahl (†)
    Prof. K.-H. Vosteen (†)
    Prof. H. Reinauer