Pressemitteilung: AWMF fordert Patientenwohl bei der frühen Nutzenbewertung methodisch stärker zu berücksichtigen

  • 24. Mai 2017
  • Die Ad-hoc-Kommission Nutzenbewertung der AWMF e.V. fordert in einem Positionspapier zur frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel, die Methodik der Bewertung zu erweitern.

Zusammenfassung: 

Die Ad-hoc-Kommission Nutzenbewertung der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) e.V. fordert in einem Positionspapier zur frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel, die Methodik der Bewertung zu erweitern. Es sei wichtig, das patientenrelevante Outcome stärker einzubeziehen und damit zu einem wichtigen Kriterium der Bestimmung eines Zusatznutzens werden zu lassen. Das AWMF-Positionspapier wurde auf der Basis einer umfassenden Analyse der Ergebnisse aller AMNOG-Verfahren von 2011 bis 2016 formuliert, das die AWMF bei ihrer Delegiertenkonferenz in Frankfurt vorstellte. Darin fordert die Kommission zudem mehr Transparenz im Verfahren der Preisbildung und bei den Kriterien zur Festlegung der Aussagesicherheit.

 

Pressemitteilung der AWMF

Positionspapier der Ad-hoc-Kommission

Broschüre: Frühe Nutzenbewertung neuer Arzneimittel in Deutschland 2011 – 2016