AWMF fordert: Nachwuchs braucht mehr als einen Masterplan fürs Medizinstudium

  • 08. August 2017

Die AWMF hat in ihrem Positionspapier weitere Handlungsfelder für die künftige Gesundheitspolitik beschrieben: So müssten sich die Voraussetzungen für die Grundlagen- und klinische Forschung verbessern, indem in den letzten Jahren aufgebaute Hürden wieder abgebaut werden. Auch die finanzielle Förderung von Forschungsfragen mit patientenrelevanten Endpunkten sollte ausgebaut werden. Außerdem müsste die Politik mehr investieren, um die Entwicklung und Implementierung von Leitlinien unabhängig zu finanzieren. Eine weitere Forderung der AWMF bezieht sich auf die verbesserte Koordination des Infektionsschutzes zwischen Human- und Tiermedizin. Zentral für die Umsetzung der insgesamt fünf von der AWMF identifizierten Handlungsfelder sei jedoch die engere Zusammenarbeit zwischen der künftigen Gesundheitspolitik und den Vertretern der wissenschaftlichen Medizin: Um gesundheitspolitische Entscheidungen im Sinne einer patientenorientierten, evidenzbasierten Medizin treffen zu können, ist es notwendig, die AWMF und ihre 177 Fachgesellschaften intensiver einzubinden. So kann sich die Politik die Expertise sämtlicher Fächer und Berufsgruppen in der Medizin sichern.

 

Pressemitteilung als PDF-Datei

Positionspapier „Evidenzbasierte Medizin – die Basis einer guten Gesundheitspolitik“ als PDF-Datei

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